ABO+2019-10-09 15:30

Ein bekannter (Sport-)Arzt tritt kürzer

Wallisellen

Bernhard Sorg hat die Klotener Eishockey Meistermannschaft von 1993 bis 96 oder die Bassersdorfer Fussballer Severino und Gino Zambelli betreut. Für wichtige Fälle steht der Mediziner noch zur Verfügung.

Auch die Bassersdorfer Fussballer Severino (links) und Gino Zambelli lassen sich von Bernhard Sorg (Mitte) seit Jahren medizinisch behandeln. Der Arzt besucht immer wieder Spiele der beiden, um zu sehen, wie es ihnen während des Sporttreibens läuft.

Auch die Bassersdorfer Fussballer Severino (links) und Gino Zambelli lassen sich von Bernhard Sorg (Mitte) seit Jahren medizinisch behandeln. Der Arzt besucht immer wieder Spiele der beiden, um zu sehen, wie es ihnen während des Sporttreibens läuft.

(Bild: Christian Merz)

  • Markus Wyss

Sorg ist ein Glückspilz. Mit 68 Jahren sieht er jünger aus, als er effektiv ist, obwohl er sein Leben lang sehr viel gearbeitet hat. Als Bub war er in der Schule gut. Und im Sport. Als Reiter hat er es später bis ins nationale B-Kader gebracht. Bei dieser Tätigkeit hat er erstmals das Phänomen Verletzung kennen gelernt, das ihn später sein ganzes Leben lang begleitet hat. «Ich habe mir in der Kavallerie-RS den Oberarm gebrochen. Später die Achillessehnen gerissen, das Sprunggelenk und die Hände gebrochen sowie den Meniskus verletzt», blickt er zurück – auch ein Glückspilz muss unangenehme Erfahrungen machen.