ABO+2019-09-11 15:30

Wieso nur Kloten von den Bussen im Eigental profitiert

Eigental

Die Bussenflut im gesperrten Eigental lässt in Kloten die Kasse klingeln. Einem Teil der Oberembracher Bevölkerung gefällt das gar nicht. Die Gemeinde solle auch profitieren.

Marc Osterwalder (Leiter Bereich Sicherheit Kloten, von links), Rebé Huber (Stadtpräsident Kloten), Verena Koch Hanselmann (Gemeindepräsidentin Oberembach) und Christoph Bösel (Gemeindepräsident Nürensdorf) nahmen die Eigental-Absperrung 2017 gemeinsam in Betrieb.

Marc Osterwalder (Leiter Bereich Sicherheit Kloten, von links), Rebé Huber (Stadtpräsident Kloten), Verena Koch Hanselmann (Gemeindepräsidentin Oberembach) und Christoph Bösel (Gemeindepräsident Nürensdorf) nahmen die Eigental-Absperrung 2017 gemeinsam in Betrieb.

(Bild: Sibylle Meier)

  • Fabian Boller

Bis zu fünf Bussen pro Tag kassierte die Stadt Kloten während der letzten Amphibien-Sperrzeit im Eigental. Über die Dauer der zweimonatigen Sperre gerechnet macht das Einnahmen von über 30000 Franken aus. Das Bussgeld fliesst voll umfänglich in die Kasse der Stadt Kloten, obwohl die Eigentalstrasse auch auf Oberembracher und Nürensdorfer Boden liegt. Das gefällt in Oberembrach nicht allen. So war die Frage nach den Bussgeldern auch ein Thema an der letzten Gemeindeversammlung.

Zürcher Unterländer